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24Sep

PM: Grüne und Umweltverbände kritisieren geplante Biogasanlage in Webau

Der geplante Bau einer Biogasanlage in Webau wird von B90/Die Grünen scharf kritisiert. „Der Genehmigungsantrag ist erkennbar „mit heißer Nadel gestrickt“ und wird den besonderen Anforderungen an eine solche Anlage in keiner Weise gerecht. Dies ist absolut inakzeptabel“, so Dietmar Weihrich, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/Die Grünen. So fehlten Brandschutz- und Havariepläne, Pläne zur Altlasten-Sanierung der durch das Teerwerk kontaminierten Flächen sowie Gutachten zur Belastung der Anwohner und Umwelt. Auch die nicht erfolgte Beräumung der Alt-Munition aus dem 2. Weltkrieg auf dem zu bebauenden Gelände ruft Unverständnis hervor. Kritisiert wird von den Grünen auch, dass die Vorkehrungen zur Hygienisierung der durch die Fa. Tönnies angelieferten Schlachtabfälle unzureichend sind und dass Betriebspläne für die Anlage nicht vorliegen.

Dietmar Weihrich sowie der Kreisverband Burgenlandkreis der Grünen unterstützen deshalb die berechtigten Forderungen der BI Webau – Wählitz nach einem transparenten Verfahren sowie auf die fristgerechte Veröffentlichung der vollständigen Unterlagen. „Die Anwohnerinnen und Anwohner haben das Recht auf umfassende Information zu dem Vorhaben. Wir fordern daher den Antragsteller und die Genehmigungsbehörden auf, das Vorhaben vollkommen transparent zu gestalten. Noch besser wäre es allerdings, wegen der genannten Unzulänglichkeiten und den mit dem Vorhaben zusammenhängenden Risiken auf das Vorhaben ganz zu verzichten. Das Vorhaben repräsentiert eine
abzulehnende Form der Massentierhaltung und – verwertung und ist auch auf einem bereits hoch vorbelasteten Standort nicht vertretbar“, so Weihrich und Gunter Walther, Kreisvorsitzender des grünen Kreisverbandes im Burgenlandkreis und Stadtrat in Weißenfels, übereinstimmend. Wie umstritten das Vorhaben ist, wird bereits auch durch die eingereichten ca. 250 Einwendungen durch Anwohner und Verbände dokumentiert.

Verfasst am 24.09.2014 um 15:02 Uhr von mit den Stichworten , .
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Kommentare

  1. Webmaster24. September 2014
  2. Oehler,isolde6. Oktober 2014

    3km entfernt wird eine Biogasanlage für Rindergülle in Nessa gebaut wird.
    Damit sind die Bürger von Granschütz, Wählitz , Webau und Rössuln von 3 durch den gleichen Investor verursachten Luft und Umweltverschmutzern umgeben

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